Wirtschaft und Recht


zur Person

Sebastian Hofauer, LL.M.

Sebastian Hofauer ist seit 2009 als Rechtsanwalt tätig. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und Abschluss seines Jurastudiums arbeitete er unter anderem mehrere Jahre als Syndikus für die Kreissparkasse Köln. 2015 erwarb Herr Hofauer den akademischen Grad „Master des Wirtschaftsrechts“ (LL.M., Universität zu Köln) mit dem Schwerpunkt „Kapitalmarktrecht und Verbraucherschutz“.

Bei PRO LAW ist Herr Hofauer vornehmlich für die Beratung und Prozessführung im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts und des allgemeinen Vertragsrechts verantwortlich. Schwerpunkte sind dabei insbesondere das Recht der Wertpapierdienstleistungen und das Beteiligungsrecht, das Darlehens- und Darlehenssicherungsrecht und das Recht der Finanzdienstleistungsaufsicht. Weitere Schwerpunkte sind das Datenschutzrecht und das Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Aufgrund seiner einschlägigen Inhouse-Erfahrungen bringt Herr Hofauer das nötige Problembewusstsein für die rechtliche Beratung von Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsunternehmen mit.

Projekte/Referenzen

  • Beratung und Prozessführung in Anlageberatungshaftungsfällen
  • Beratung und Prozessführungen bei Streitigkeiten aus Darlehensverträgen
  • Rechtliche Begleitung bei der Erstellung eines Basisprospekts für Inhaberschuldverschreibungen
  • Gestaltung eines Konsortialkreditvertrags im Rahmen einer Betriebsgeländeerweiterung
  • Prüfung von Vertriebsvereinbarungen zwischen Kreditinstituten und Emittenten
  • Beratung zu Werbung im Bereich Finanzdienstleistung (WpDVerOV)
  • Beratung bei der Umsetzung der MiFID II

Mitgliedschaften

  • Wirtschaftsforum Eichsfeld e.V.

Publikationen

Wertpapier-Werbung – Anforderungen an Informationen (CompRechtsPraktiker, Ausgabe 03-04/2017)

BGH: Pflicht zur Aufklärung über erhebliche Innenprovisionen gilt auch bei der Vermittlung von Eigentumswohnungen als Kapitalanlage (GWR, Ausgabe 16/2016)

BGH: Güteantrag muss Art und Umfang der verfolgten Forderung erkennen lassen (GWR, Ausgabe 15/2016)

Bankentgelte – Was dürfen Banken berechnen und was nicht? (BKR, Ausgabe 10/2015)

BGH: Defeasance-Modell muss vom Anleger konkret vorgetragen und ggf. bewiesen werden (GWR, Ausgabe 24/2015)

BGH: Keine Kommissionärshaftung bei Nichtnennung des Dritten in „Mistrade“-Fällen (GWR, Ausgabe 18/2015)

Bankenvollmachten: Rechtsrisiken und Praxistipps (CompRechtsPraktiker, Ausgabe 03-04/2015)

OLG Schleswig: Direktbank haftet nicht für fehlerhafte Information aus Finanzdatenbank (GWR, Ausgabe 20/2014)

OLG Schleswig: Umschichtungsempfehlung bei offenen Immobilienfonds muss lediglich vertretbar sein (GWR, Ausgabe 21/2013)

OLG München: Unterzeichnung auf einem elektronischen Schreibtablett genügt nicht der Schriftform eines Verbraucherdarlehensvertrags (GWR, Ausgabe 14/2012)

OLG Frankfurt a.M.: Aktionäre einer Zielgesellschaft haben kein subjektiv-öffentliches Recht auf Einschreiten der BaFin (GWR, Ausgabe 6/2012)

LG Düsseldorf: Stellung als Alleinaktionär begründet nicht automatisch Hintermanneigenschaft im Sinne der Prospekthaftung (GWR, Ausgabe 23/2011)

OLG Frankfurt a.M.: Verkaufsprospekt muss über die bloße Erwähnung hinaus auch die Risiken eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages darstellen (GWR, Ausgabe 16/2011)

OLG München: Kick-Back-Rechtsprechung gilt auch für freie „Honorarberater“ (GWR, Ausgabe 11/2011)

OLG Karlsruhe: Bearbeitungsgebühren für Verbraucherdarlehen sind AGB-rechtswidrig (GWR, Ausgabe 10/2011)

OLG Celle: Ersatz realisierter Verluste nach fehlerhafter Anlageberatung setzt vorherige Aufforderung zur Rückabwicklung voraus (GWR, Ausgabe 4/2011)

OLG Dresden: Vereinbarung des Verjährungsbeginns mit Inanspruchnahme des Bürgen verstößt nicht gegen AGB-Recht (GWR, Ausgabe 1/2011)

OLG Nürnberg: Kein vertragliches Widerrufsrecht durch nachträgliche Übersendung einer Widerrufsbelehrung (GWR, Ausgabe 23/2010)

OLG Brandenburg: Darlehensvertrag zwischen Bank und GmbH entfaltet keine Schutzwirkung zugunsten der Gesellschafter (GWR, Ausgabe 20/2010)

Wechsel des Aktienhandels in ein Freiverkehrssegment (zusammen mit RA Hartmut Göddecke, Aktionärsreport, Ausgabe 9/2010)

OLG Frankfurt a.M.: Bei Anpassung eines Darlehenszinssatzes sind grundsätzlich nur die Umstände des konkreten Darlehens zu berücksichtigen (GWR, Ausgabe 16/2010)

BGH: Bei fehlerhafter Gesamtbetragsangabe in Verbraucherdarlehen kann Verjährungsfrist für Bereicherungsanspruch bereits mit Unterzeichnung beginnen (GWR, Ausgabe 15/2010)

EuG: Übertragung öffentlichen Vermögens auf Helaba ist mit Art. 87 EGV vereinbar (GWR, Ausgabe 2010)

LG Köln: Keine Vertragsergänzung per E-Mail bei doppelter Schriftformklausel (GWR, Ausgabe 3/2010)

BGH: Kein “kleiner Rückforderungsdurchgriff” bei Verbundgeschäften (GWR, Ausgabe 19/2009)